Herzlich willkommen!

Mehr Transparenz bei deutschen Rüstungsexporten ist eine weithin geteilte politische Forderung. Doch getan wird wenig. Die jährlichen Rüstungsexportberichte der Bundesregierung eignen sich bestenfalls für eine Rückschau. Der Drops ist dann aber in der Regel schon gelutscht. Und was genau von welchem Unternehmen geliefert wird, erfährt man auch nicht. Insbesondere bei den Rüstungskomponenten, die den Großteil deutscher Rüstungsexporte ausmachen, bleibt vieles im Dunkeln. Der Transfer von Know-How, die Auslagerung von Produktionsreihen an Tochterfirmen in Drittstaaten tun ein Übriges, um die Nachvollziehbarkeit des deutschen Rüstungshandels zu erschweren.

Dieses Projekt will einen Beitrag zur Verbesserung der Transparenz leisten. Erstmalig wird versucht, in einer Datenbank sämtliche öffentlich verfügbare Informationen über geplante, laufende oder abgeschlossene Rüstungsexportgeschäfte zugänglich zu machen: Um was für eine Komponente handelt es sich? Welche Unternehmen sind beteiligt? Wieviel Stück sollen geliefert werden?

Gegenwärtig existiert kein direkt vergleichbares Vorhaben in Deutschland. Mit dem Projekt wird Neuland betreten. Lücken und Ungenauigkeiten, Fehler und Widersprüche werden daher nicht zu vermeiden sein.

Trotzdem hoffentlich viel Spaß beim Herumstöbern!

P.S.: Fragen, Anregungen, Lob, Kritik, Spenden sind immer willkommen. Einfach eine E-Mail an kontakt@ruestungsexport-info.de schicken.

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Eurofighter
Land
Saudi-Arabien
Letzte Änderung
04.10.2014
Kategorien
Unternehmen
Eurofighter GmbH (Airbus Group, BAE Systems, Alenia Aermacchi)
Stand
Ausgewählt, Verhandlungen
Beschreibung
  • 21.12.05 Vertrag zwischen GB und SA über Modernisierung der Luftwaffe
  • August 2007 Eurofighter-Vertrag (Project Salam), inkl. Lieferung der Hawk-Trainer
  • 2011 Sammelausfuhrgenehmigung durch Vorbereitenden Ausschuss des BSR
  • 2011 wurden 24 Eurofighter sollen aus britischer Tranche 2 ausgeliefert
  • 2012 wurde vereinbart, dass die restlichen 48 Eurofighter nicht wie ursprünglich geplant in Saudi Arabien sondern in Wartin (GB) montiert werden. 
  • 2014 Abkommen über Aufrüstung auf Tranche 3 und Regelung der Instandhaltung in Saudi Arabien
  • Juli 2014 wurden die Kosten vertraglich geregelt. Aber die Kostenschätzungen bleiben vage. Unklar sind die weiteren Kosten für Bewaffnung und Instandhaltung/Wartung 
  • 2015 weitere Gespräche über Folgeauftrag (bis zu 48 Kampfflugzeuge)
  • 2015 wurden Teile im Wert von etwa 2,8 Mio. € genehmigt
  • 2018 MoU für ein 2. Los von 48 Kampfflugzeugen

 

Stückzahl
72 (inkl. 12 Hawk-Trainer)
Preis
14,7 Mrd. €
Zeitraum
Beginn: 2008
Ende: 2019

JFR 11-12-02; JDW 16-6-04 (8); ASMZ 1/05 (45), AWST 25-4-05 (26); DNW 25-4-05 (4); DNW 10-10-05 (6); SuT 2/06 (8); JIDR 2/06 (11); AWST 20-2-06 (37); JDW 4-1-06 (4); AWST 2-1-06 (32); SO 18-8-06, JDW 6-12-06 (15); SuT 09/06 (49); JDW 16-05-07 (7); JDW 17-01-07 (21); JDW 26-09-07 (5); FTD 5-3-07, ES 1/08 (7f); SuT 12/08 (6); JDW 28-01-09 (17), JDW 6-1-10 (6), Antwort auf KA 16/2483,Combat Aircraft Monthly 6/2012 (26/27), BT-Drs 18/4194 (27), BT-Drs 18/7449 (5)

www.defensenews.com/article/20121221/DEFREG04/312210001/Oman-BAE-Reach-Agreement-Typhoon-Hawk-Deal;

http://www.ft.com/cms/s/0/7ebf7d4a-9944-11e3-b3a2-00144feab7de.html#axzz3FBq1qZek (4.10.14)

http://www.bloomberg.com/news/articles/2015-08-25/saudi-budget-review-could-make-bae-eurofighter-order-less-likely (25.8.15 / 29.8.15)

https://www.defensenews.com/global/europe/2018/03/09/saudi-arabia-pens-deal-with-uk-to-buy-48-typhoons/ (9.3.18 / 17.3.18)

 

 

 

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